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Die Rektoskopie wird mit einem starren Rohr, welches in verschiedenen Durchmessern erhältlich ist, durchgeführt. Der Darm
muss vor der Untersuchung gereinigt sein, da sonst die Schleimhaut nicht vollständig sichtbar ist und leicht etwas übersehen werden kann. Die Untersuchung erfasst nur den Mastdarm und das Ende des Dickdarms, das Sigma.
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Die Untersuchung ist nur selten schmerzhaft, so dass sie meist ohne Betäubung durchgeführt wird. Eventuelle Beschwerden
können durch die eingeblasene Luft entstehen, die aber nach Beendigung der Untersuchung schnell wieder entweicht. Diese Luft wird benötigt, um den Darm zu entfalten und die Schleimhaut vollständig sehen
zu können.
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Die Untersuchung wird meist auf einem speziellen Stuhl vorgenommen, so dass sich der Patient in der Steinschnittlage (in
dieser Lage wurden schon im Mittelalter Blasensteine entfernt) befindet. Bei bettlägerigen Patienten kann auch die Seitenlage benutzt werden. Selten gebräuchlich ist die Knie-Ellenbogen-Lage.
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Durch das Rohr wird nicht nur die Schleimhaut untersucht, auch Polypen können abgetragen werden und die Entnahme von Materialproben für eine feingewebliche Untersuchung ist ebenfalls möglich.
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Der Darmausgang wird mit speziellen Sichtrohren untersucht, den Proktoskopen. Damit lassen sich Veränderungen am After, wie
Hämorrhoiden, Fissuren und Fisteln noch besser darstellen und in vielen Fällen auch behandeln. Hämorrhoiden lassen sich z.B. unterspritzen oder mit Gummiligaturen behandeln. Eine Operation lässt sich so
vermeiden.
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Ein Aufklärungsbogen für die Rektoskopie kann hier heruntergeladen werden.
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Inhalt in Broschüre
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kolo-proktologie.de - Gutartige Darmerkrankungen
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kolo-proktologie.de - Polypen und Darmkrebs
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kolo-proktologie.de - Krankheiten des Analbereichs
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