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Nebenwirkungen können bei jeder Behandlung, ob Operation oder medikamentöse Therapie auftreten. Das Ziel der Therapie ist, Nebenwirkungen möglichst zu vermeiden und die Wirkungen effektiv zumindest aber ausreichend zum Erreichen des Therapieziels werden zu lassen. Leider sind Nebenwirkungen nicht immer zu vermeiden.
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Schon bei der Operation sind Nebenwirkungen möglich. Die allgemeinen Nebenwirkungen sind vor allem Verletzungen von
Blutgefäßen und Nerven und Wundheilungsstörungen. Je nach Ausmaß der Operation sind weitere Nebenwirkungen und Komplikationen denkbar, die gravierend sein können. Nach Darmoperationen kann es zum
Beispiel zu einem Aufbrechen der Naht kommen, das liegt in den meisten Fällen an der Durchblutung des Gewebes in der Nähe der Naht. Bei einer verminderten Durchblutung kann es zum Absterben des Gewebes
kommen ud das führt dann nur Eröffnung des Darms. In der Folge muss dann eine erneute Operation durchgeführt werden, bei der dass Leck behoben wird.
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Bei einer Chemotherapie, bei einer Bestrahlung oder einer kombinierten Strahlen- und Chemotherapie kann es ebenfalls zu Nebenwirkungen kommen. Diese Nebenwirkungen beruhen darauf, dass die Therapien immer auf die wichtigsten Prozesse in der Zelle wirken und leider nicht nur die bösartigen Zellen absterben lassen sondern auch die anderen schnell regenerierenden Gewebe beeinträchtigen Schleimhäute, Haarwurzeln, Keimdrüsen und Knochenmark).Deshalb treten die typischen Nebenwirkungen der Chemotherapie wie Übelkeit und Erbrechen, Haarausfall, gestörte Blutbildung und Müdigkeit auf. Wenn die Blutbildung zu stark gestört wird, können Infektionen und Fieber auftreten, deshalb wird das Blut kontrolliert und die Dosis der Chemotherapie eventuell angepasst.
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Am einschneidensten sind Übelkeit und Erbrechen. Diese werden durch spezielle Sensorzellen mit spezifischen
Serotoninrezeptoren im Magen und im Gehirn ausgelöst, die dem Körper mitteilen, dass er zuviel Gift aufgenommen hat. Zwischen Chemotherapie und anderen giftigen Stoffen können diese Sensoren nicht
unterscheiden.Mit verschiedenen Medikamenten kann versucht werden diese speziellen Sensorzellen zu blockieren, dadurch haben Übelkeit und Erbrechen bei vielen Chemotherapien ihren Schrecken verloren.
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Selbsthilfe bei Übelkeit und Erbrechen:
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bequeme Position
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langsame Bewegungen
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frische Luft
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sprudelnde kalte Getränke, z.B. Ginger Ale
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trockene Kekse essen
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Eiswürfel lutschen
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Bonbons mit starkem Geschmack lutschen
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Ablenkung
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Sie sollten bei gravierenden Nebenwirkungen ihren Arzt informieren.
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Nebenwirkung
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Information an den behandelnden Arzt
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Fieber über 38 °C
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sofort
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Atemnot
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sofort
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Bewußtseinsstörung, Krampfanfall
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sofort
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unstillbares Erbrechen
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sofort
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anhaltende Durchfälle
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sofort
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Hautausschlag, Schleimhautveränderungen
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innerhalb von 24 Stunden
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Blutungen die länger anhalten
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innerhalb von 24 Stunden
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plötzlich einsetzende Schmerzen
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innerhalb von 24 Stunden
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Inhalt in Broschüre
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kolo-proktologie.de - Polypen und Darmkrebs
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